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Springsporen, Westernsporen, Dressursporen  - welche sind die besten?

Springsporen, Westernsporen, Dressursporen - welche sind die besten?

Früher galt der Satz „die Sporen muss man sich verdienen“ und es war für den Reitschüler eine Ehre und Wertschätzung, wenn sie oder er sie endlich tragen durfte. Dieser Zeitpunkt war damit verbunden, sich einen unabhängigen Sitz und eine dementsprechend ruhige Schenkellage erarbeitet zu haben.
Leider scheint dieser Satz nicht mehr zeitgemäß zu sein. Wie man auf Kursen, Turnieren, im Training oder auch in Büchern und Zeitschriften immer wieder sehen kann. Problematisch finde ich, dass Pferde schon auf einen korrekt angewandten Sporneinsatz bei ruhigem Schenkel nie mit Freude reagieren. Sicher, sie bringen dann evtl. die verlangte Leistung, oft in Verbindung mit Schweif drehen oder Ohren anlegen. Aber eben aus Gründen der Vermeidung, nicht aus Freude an der Lektion oder um dem Reiter zu gefallen. Vielleicht wissen so viele Reiter gar nicht, dass das überhaupt möglich ist. Das Pferde aus Spaß Lektionen ausführen können, und dass sie dann sogar vor Freude leise wiehern können, wenn es richtig gut geklappt hat und Mensch und Pferd sich gemeinsam darüber freuen. Hier auf dem Urbanhof ist das so.
Zurück zur Auswahl der Sporen. Am besten wäre wohl ein Sporn, der einen unruhigen Schenkel und einen übertrieben häufigen und nicht selten schmerzhaften Einsatz ausgleichen würde. Vielleicht einer, der sich bei seiner Benutzung mit einer Art Widerhaken in das Bein des Reiters bohren würde und auf der Pferdeseite dafür eine Gummikappe hätte. Er wäre dann auch für jede Reitsparte gleich gut geeignet.

Welche Philosophie steckt eigentlich hinter dem Spornieren? Welchen Stellenwert hat solch ein sporniertes Pferd für den Reiter? Ist es wirklich ein Sportpartner oder gar Freund? Wie erziehen solche Reiter wohl ihre Kinder, ob die auch einen Stich zwischen die Rippen brauchen, um besonders gut zu rechnen oder zu schreiben...
Man könnte es aber auch einfach ganz anders machen, mit Lob, Ermutigung und liebevoller Förderung. Ein System, dass Strafen ausschließt und genau deshalb so erfolgreich ist. Was mich inspiriert, den nächsten Blogartikel über Karen Pryors wundervolles Buch Die Seele der Tiere erreichen zu schreiben.

Wer einmal anschauen möchte, wie Training ohne Strafen funktioniert, ist auf dem Urbanhof nach telefonischer Anmeldung herzlich eingeladen!

Foto: Steinfurth/ Lizenz: CC BY-SA
Foto: lostinfog/ Lizenz: CC BY-SA
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