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Heu ist nicht gleich Heu

Heu ist nicht gleich Heu

Um Heu sicher beurteilen zu können ist bei Problemen eine Analyse notwendig. Rein optisch kann man nicht erkennen, ob es manche Stoffe zu viel oder zu wenig enthält. Eine Heuanalyse gibt es z. B. bei der LUFA Nord-West. Man schickt ca. 500g Heu zur LUFA und legt das online erhältliche Formular bei mit der Anweisung, welche Stoffe analysiert werden sollen. Sinnvoll ist es, den Gehalt von Zucker, Eiweiß, Mineralstoffen und Spurenelementen festzustellen.

Diese Analyse ist von unserem eigenem Heu gemacht worden. Man kann sehen, dass der Zuckergehalt in der Trockensubstanz 12,9 % beträgt. Pferdeheu sollte aber nicht mehr als 10 % enthalten. Dieses Heu hatte 2013 den empfindlicheren unter unseren Pferden Probleme gemacht; sie liefen fühlig und klamm. Auch ist zu erkennen, dass der Kupfer- und Zinkgehalt zu niedrig ist, was vielfältige Stoffwechselprobleme zur Folge hat, wenn man nicht zusätzliche Zink- und Kupferquellen anbietet. Eine sinnvolle Nahrungsergänzung ist z. B. Huf-Fell-Perfekt, das Defizite im Heu sehr gut ausgleicht.

Extensiv produziertes Heu wie dieses ergibt häufig solche Werte in der Analyse, da manche Grassorten viele Nährstoffe bräuchten, aber ohne Düngung eben nicht bekommen. So kommen sie unter Stress, wachsen weniger, enthalten weniger Eiweiß und damit auch weniger Spurenelemente, leider aber mehr Zucker.

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