Dein Warenkorb ist leer.

Bewegungsfreude in der kalten Jahreszeit

Bewegungsfreude in der kalten Jahreszeit

Wenn es kalt und feucht wird werden vor allem ältere Pferde steif und haben oft Gelenkschmerzen, wie Menschen ja auch. Wir können sie natürlich nicht in den sonnigen Süden stellen, aber wir können ihnen eine "Kur für mehr Bewegungsfreude" gönnen. Eine optimale Kombination sind Lecithin mit Kieselerde, Hagebutten und Weidenrinde/Mädesüß. Lecithin muss für die Regeneration aller Zellen ausreichend vorhanden sein, ist nötig für den Energiestoffwechsel und verbessert die Fettverdauung (wichtig für zu dünne Pferde). Kieselerde brauchen Knochen, Knorpel, Bindegewebe, Hornproduktion und Gelenkschmiere. Hagebutten sind reich an Vit. C, K, Betacarotin, Kupfer und Antioxidanzien. Sie wirken im Kapillarbereich stark durchblutungsfördernd und lindern Arthrose-und Gelenkschmerzen. Weidenrinde und Mädesüß verbessern die Fließfähigkeit des Blutes und sorgen so dafür, dass Nährstoffe da ankommen, wo sie gebraucht werden.

Anwendung: zwei Meßlöffel Lecithin täglich, eine Hand voll Hagebutten täglich. Weidenrinde/Mädesüß eine Hand voll täglich anfangs 7 Tage am Stück, dann 3 Tage Pause, dann wieder 3 Tage füttern, wieder 3 Tage Pause usw. Das ganze kann man für ca. 4 bis 6 Wochen durchführen. Eine Wirkung stellt man aber meist schon nach einer Woche fest! Weidenrinde/Mädesüß weichen wir über nacht oder zumindest mehrere Stunden mit etwas Grascobs ein, damit sich die Wirkstoffe besser lösen. 

Zusätzlich kann man Pferde in Energieflussrichtung putzen, was z. B. die Aufwärmphase bei der Arbeit verkürzen kann: an den Vorderbeinen wird an der Rückseite abwärts gebürstet und an der Vorderseite aufwärts (ja, gegen den Strich). An den Hinterbeinen wird außen abwärts und innen aufwärts gebürstet. So wird der natürliche Energiefluss stimuliert und auch die Gelenke sind besser energetisch versorgt.

Aber auch das Ergebnis einer Kur für mehr Bewegungsfreude sollte nicht dazu verleiten, Pferde mit Gelenkproblemen aus der Box heraus im "Kaltstart" auf die Weide zum Toben zu schicken. Geht man vorher 20 Minuten mit dem Pferd spazieren sind die Muskeln aufgewärmt und die Gelenkschmiere ist gut verteilt. So kann es Freudensprünge kompensieren, ohne sich evtl. gleich etwas zu zerren!

Schreib einen Kommentar